Bis 1999 hatte die MFGL eine Vereinszeitung die 3-4 mal pro Jahr erschien. Unter anderem wurden darin einige Mitglieder genauer vorgestellt. Finden Sie hier die Interviews mit folgenden Mitgliedern:

 

Interview mit Ludwig Matt (1998)

Ludwig, wie bist du zur Modellfliegerei gekommen?
Durch meine Familie, mein Vater war Gründer der Modellfluggruppe und alle meine Brüder sind begeisterte Modellflieger. So war es das Normalste der Welt, dass ich auch zu Balsa und Steuerknüppel kam.

Was fasziniert dich besonders an unserem Hobby?
Die ganze Technik vom Bau bis zur Elektronik fasziniert mich, es gibt immer wieder Neues zu entdecken.

Kannst du dir vorstellen ohne dein Hobby auszukommen?
Nein, nicht ganz ohne. Aber ich bin schon froh, dass es kein Muss ist. Ich möchte fliegen wenn ich Lust dazu habe und wie es meine Freizeit erlaubt.

Ludwig Matt mit seiner HotSpot mit Airbrush
Ludwig Matt mit seiner neuen HotSpot

Was hat sich nach deiner Ansicht am stärksten im Modellflug geändert?
Die Technik hat einen riesigen Fortschritt gemacht. Besonders Fernsteuerungen haben sehr viele Möglichkeiten und sind sehr zuverlässig geworden, währenddessen sich der Bau eines Holzmodells eigentlich kaum geändert hat.

Was hast du gerade auf dem Baubrett?
 Flügel für die Las Vegas Flieger von Wolfgang und Roland und das Kangaroo wartet auf ein neues Fahrwerk.

 Was sind deine nächsten Projekte?
Auf die Ausstellung im Frühling möchte ich eine F16 mit Turbinenantrieb fertig machen. Die F16 hat eine Spannweite von 1.2 m und eine Rumpflänge von 1.95 m. Nach Herstellerangaben sollte sie mit der JetCat Turbine ca. 450 Km/h erreichen.

Dein erster Flieger war aber nicht so schnell?
Ich habe sicher mit einem schön langsamen Segler begonnen, kann mich aber an den Namen nicht mehr erinnern. Mein erstes Motormodell war ein Super 60, dass weiss ich noch genau.

Was würdest du nie bauen?
Einen Segler, die lasse ich bauen.


Die HotSpot ist nicht nur schnell sondern auch toll bemalt

Was regt dich am meisten auf?
Auf der Schachtel steht Schnellbaukasten oder Fertigmodell und in Wirklichkeit gibt der Flieger sauviel Arbeit. Auch vorgefertigte Bohrungen und Passungen, die nicht stimmen, machen mich rasend.

Hast du auch schon im tiefen Rückenflug gezogen?
Tief war's eigentlich nicht, aber über der Baumreihe. Das Ergebnis war viele Meter weit im Wald verstreut und hatte keine Ähnlichkeit mehr mit meinem Super Star.

Was möchtest du unbedingt noch bauen?
Eine schöne Mustang steht noch auf der Warteliste. Nach der F16 werde ich sie in Angriff nehmen.

Ludwig wir danken für dieses Interview und wünschen dir weiterhin viel Freude mit der Fliegerei.

 

Factbox

Name: Ludwig Matt
Sternzeichen: Wassermann
Immatrikulation: LIE-103
Lieblingsmodell: Kangaroo
Fliegertyp: Allrounder und Trendsetter
Andere Leidenschaften: Skifahren, Feuerwehr