Zweiter Durchgang mit Turbulenzen (Updated) - 12.11.2007

Der zweite Flug forderte die Piloten ausserordentlich, da das Wetter kräftig mitmischte. Wolfgang, der am Nachmittag fliegen musste, erlebte am Ende seines zweiten Fluges eine böse Überraschung, die dann doch noch einigermassen glimpflich ausging.

Das Wetter lies es sich heute nicht nehmen an der 21. Weltmeisterschaft, die übrigens gut organisiert ist, mit zu mischen. Am Morgen extrem kalt und Nachmittags sehr warm (Heute mit 30°). Dazu kam ein sehr kräftiger Wind, der wieder einmal 90° zur Flugrichtung blies und von den Piloten ihr ganzes Können forderte. Obwohl an einer WM nicht gerade Anfänger am Start stehen, hat ein Pilot sogar sein Modell beschädigt. Auch Wolfgang, der mit widrigen Bedingungen äusserst gut zurecht kommt, konnte einen Absturz bei der Landung gerade mal abwenden. Sein Modell krachte regelrecht auf die Piste, aber zum Glück blieb sein Beryll unbeschädigt. Leider wurde die Landung mit Null Punkten bewertet, was ein kräftiger Punktverlust bedeutet. Glück im Unglück also.

Dennoch erreichte Wolfgang mit 571 Punkten die sechstbeste Punktzahl dieses Durchgangs. Natürlich ist das Resultat noch nicht endgültig, da erst die Hälfte der Piloten diesen Durchgang geflogen haben. Allerdings steckt Wolfgang mit den meisten hochkarätigen Piloten in einer Runde und die noch ausstehenden Spitzenpiloten halten sich in Grenzen. Christoph Paysant Le-Roux holte sich 619 Punkte, Quique Somenzini verbuchte 602 Punkte, des weiteren holten sich Onda Tetsuo 600 Punkte, Jason Schulman 598 Punkte und Sebastiano Silvestri 581 Punkte. Fakten sind eben Fakten, doch wenn Wolfgang die Landung nicht verloren hätte, wäre ein absolutes Topresultat möglich gewesen. Deshalb: Bravo Wolfgang, weiter so. Im ersten Durchgang hält Wolfgang immer noch die zweitbeste Punktzahl. Alle Resultate finden Sie auf der Homepage des Veranstalters.


Die Punkterichter bei der Arbeit

Noch etwas zur allgemeinen Stimmung im Pilotenlager
Wie es scheint ist zur Zeit ein Kopf an Kopf Renner zwischen
Christoph Paysant Le-Roux, Quique Somenzini, Onda Tetsuo und Jason Schulman im Gange. Auf jeden Fall hatte Christoph Paysant Le-Roux heute aus der Sicht der anderen Piloten einen super Flug. Aber wie bereits oben erwähnt, ist es zu früh um Genaueres zu sagen.
Bei unseren schweizer Freunden läuft es im Moment leider nicht so gut, aber der Wettbewerb ist ja noch lang. Auch das österreichische Team scheint etwas Mühe zu haben. Die Deutschen haben da schon etwas bessere Resultate auf zu weisen, vor allem Markus Wissinger hat bis jetzt gute Punktzahlen erflogen. Da Wolfgang immer auf der anderen Piste beschäftigt ist, konnte er die Japaner beim Fliegen noch nicht beobachten und kann daher nicht abschätzen wie es bei ihnen läuft.

Das Wetter war dermassen schlecht (stürmisch), dass ein Training ausgeschlossen ist. Innerhalb des Teams herrscht eine gute Stimmung, Yvonne macht ihre Arbeit - das Ansagen der Flugfiguren - richtig gut. Wolfgang und Yvonne haben sich sehr gut aufeinander eingespielt. Allerdings teilte uns Yvonne noch mit, dass es mit "Dolce fa niente" nichts ist. Obwohl das Hotel über einen Pool auf dem Dach verfügt und das Wetter zum Baden ideal gewesen wäre hatten sie keine Zeit dafür. Na ja, man kann eben nicht alles haben.

Der F3A Zirkus ist eine kleine Familie und die meisten Spitzenpiloten kennen und schätzen sich seit vielen Jahren. Daher ist es nicht verwunderlich, dass dieses Jahr Roland von vielen Piloten vermisst wird.

Am Mittwoch muss Wolfgang um ca. 8.30 Uhr fliegen, das heisst um 5.45 Uhr das Hotel verlassen um die Sender abzugeben. Also nach Urlaub klingt das nicht. Danach beabsichtigen sie noch ein paar Trainingsflüge zu machen. Wir dürfen auf den neuen Bericht gespannt sein.

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Yvonne erholt sich von diesem Turbulenten Flug

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