Die Reise und die ersten Tage in Argentinien, sowie das Training, verliefen problemlos - 09.11.2007

Dienstag ist unsere kleine Delegation in Argentinien wohlbehalten angekommen. Klar, dass eine so weite Reise mit dem sperrigen Gepäck nicht immer problemlos ablaufen kann. Das liechtensteinische Team ist in solchen Dingen jedoch sehr routiniert und sie haben alle Problemchen souverän gelöst.

Unser Team, bestehend aus der Helferin Yvonne Giezendanner, dem Betreuer Rainer Hacker und natürlich dem Routinier Wolfgang Matt, der bereits zum 21. mal an einer WM teilnimmt, haben sich am Montag auf die Reise begeben. Nachdem sie am Dienstag, nach einem 14-stündigen Flug über Frankfurt in Buenos Aires gelandet sind, haben Sie sich eine kleine Auszeit in der Hauptstadt Argentiniens gegönnt um dann am nächsten Tag mit den Mietautos nach Santa Fe zu fahren. Was bei uns eine normale Reise bedeutet, ist in Argentinien bereits ein kleines Abenteuer. Der Verkehr lässt sich nur als absolut chaotisch bezeichnen.


Reisende mit "etwas" Gepäck

In Santa Fe angekommen, haben sie sich im Hotel Holiday Inn einquartiert. Normalerweise kein Problem, aber wenn eine Horde Modellflieger mit Ihren überdimensionalen Kisten einfällt, bringt das sicherlich so manchen Hotelmanager zum schwitzen. Auf jeden Fall hatte die Hotelmanagerin an den liechtensteinischen und schweizerischen Piloten gar keine Freude. Die Kisten mussten per Lift auf das Zimmer gebracht werden und das Hotel hat für die 15 Stockwerke nur 2 Lifte zur Verfügung, wovon einer dann auch meistens streikte. Unsere Leute liessen sich dadurch aber nicht die gute Laune verderben und genossen anschliessend die spanisch geprägte Gastfreundschaft mit den üblichen grossen und saftigen Steaks, für die Argentinien berühmt ist.


Wenn eine Horde Modellflieger über ein Hotel herfällt....


Die Kisten mit den Modellen passen gerade mal in den Lift

Donnerstag ging es auf die Suche nach einem geeigneten Trainingsplatz. Das Training verlief für Wolfgang fast Problemlos, da er den Propeller zu stark angezogen hatte, musste noch rasch der Motor gewechselt werden. Das dauerte aber gerade mal 5 Minuten. Der Trainingsflug selber war erwartungsgemäss sehr gut, aber leider hat es dann angefangen zu regnen und das Training war für Donnerstag vorbei. Für Freitag und Samstag war der Wetterbericht aber wieder optimistischer.


Das Team auf dem schönen Trainingsplatz

Für Freitag und Samstag ist das offizielle Training und die Modellabnahme geplant, wobei Wolfgang am Samstag mit seinem offiziellen Trainingsflug zum Einsatz kommen wird. Yvonne wurde bis jetzt ganz schön auf Trab gehalten. Neben ihren Einsätzen als Flughelferin muss sie auch noch die ganzen administrativen Arbeiten erledigen und das ist erfahrungsgemäss bei solchen Anlässen nicht wenig. Wolfgang musste ausserdem, mangels Teammanager, selber an der Teammanagersitzung teilnehmen.
Das Wetter hatte anscheinend die Wettervorhersage nicht gelesen, den am Vormittag regnete es in Strömen. Am Nachmittag zeigte sich dann aber wieder die Sonne und Wolfgang konnte insgesamt 4 Trainingsflüge absolvieren.


Wolfgang und Yvonne bei der Arbeit

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