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Dienstag ist unsere kleine Delegation in Argentinien wohlbehalten angekommen. Klar, dass eine so weite Reise mit dem sperrigen Gepäck nicht immer problemlos ablaufen kann. Das liechtensteinische Team ist in solchen Dingen jedoch sehr routiniert und sie haben alle Problemchen souverän gelöst. Unser Team, bestehend aus der Helferin Yvonne Giezendanner, dem Betreuer Rainer Hacker und natürlich dem Routinier Wolfgang Matt, der bereits zum 21. mal an einer WM teilnimmt, haben sich am Montag auf die Reise begeben. Nachdem sie am Dienstag, nach einem 14-stündigen Flug über Frankfurt in Buenos Aires gelandet sind, haben Sie sich eine kleine Auszeit in der Hauptstadt Argentiniens gegönnt um dann am nächsten Tag mit den Mietautos nach Santa Fe zu fahren. Was bei uns eine normale Reise bedeutet, ist in Argentinien bereits ein kleines Abenteuer. Der Verkehr lässt sich nur als absolut chaotisch bezeichnen. In Santa Fe angekommen, haben sie sich im Hotel Holiday Inn einquartiert. Normalerweise kein Problem, aber wenn eine Horde Modellflieger mit Ihren überdimensionalen Kisten einfällt, bringt das sicherlich so manchen Hotelmanager zum schwitzen. Auf jeden Fall hatte die Hotelmanagerin an den liechtensteinischen und schweizerischen Piloten gar keine Freude. Die Kisten mussten per Lift auf das Zimmer gebracht werden und das Hotel hat für die 15 Stockwerke nur 2 Lifte zur Verfügung, wovon einer dann auch meistens streikte. Unsere Leute liessen sich dadurch aber nicht die gute Laune verderben und genossen anschliessend die spanisch geprägte Gastfreundschaft mit den üblichen grossen und saftigen Steaks, für die Argentinien berühmt ist.
Donnerstag ging es auf die Suche nach einem geeigneten Trainingsplatz. Das Training verlief für Wolfgang fast Problemlos, da er den Propeller zu stark angezogen hatte, musste noch rasch der Motor gewechselt werden. Das dauerte aber gerade mal 5 Minuten. Der Trainingsflug selber war erwartungsgemäss sehr gut, aber leider hat es dann angefangen zu regnen und das Training war für Donnerstag vorbei. Für Freitag und Samstag war der Wetterbericht aber wieder optimistischer.
Für Freitag und Samstag ist das offizielle
Training und die Modellabnahme geplant, wobei Wolfgang am Samstag mit
seinem offiziellen Trainingsflug zum Einsatz kommen wird. Yvonne wurde
bis jetzt ganz schön auf Trab gehalten. Neben ihren Einsätzen als
Flughelferin muss sie auch noch die ganzen administrativen Arbeiten
erledigen und das ist erfahrungsgemäss bei solchen Anlässen nicht wenig.
Wolfgang musste ausserdem, mangels Teammanager, selber an der
Teammanagersitzung teilnehmen.
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