Unser Pilot Roland Matt wird auch dieses Jahr die Farben Liechtensteins an dem renommierten Wettbewerb - Tournament of Champions 2002 - vertreten. Zusammen mit seinem Vater Wolfgang Matt als Helfer ist er in einer guten Position um in den vorderen Rängen mit zu kämpfen. Lesen Sie hier mehr darüber:

Patrick Lemonnier - Hersteller der F3A Maschinen (PLProd) von Roland und Wolfgang Matt war in Las Vegas um von den Ereignissen zu berichten. Er war so nett der MFGL diese zukommen zu lassen, was uns erlaubt, basierend auf seinen Berichten, ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen. Ausserdem hat er uns tolle Bilder geschickt die in einem Bilderbericht zusammengefasst sind. Vielen Dank Patrick:

 

Tag 1 und 2 - Mittwoch und Donnerstag den 10. Oktober 2002

Aus der Rangliste ist zu entnehmen, dass Roland am ersten Tag bereits kräftig zugeschlagen hat. Er beendete den ersten Tag auf Rang 4 was ein hervorragendes Resultat darstellt. Während den ersten 3 Tagen wird immer zuerst die unbekannte, dann die bekannte und zum Schluss die Freestyle Kür geflogen. 

 
Bluts- und Wassertropfen heissen diese Designs 

Bei der unbekannten Kür, erhalten die Piloten am Vorabend das Figurenprogramm, welches vor dem Wettbewerb probehalber nicht geflogen werden kann. Es ist übrigens auch untersagt das Programm auf einem der verfügbaren Simulatoren zu üben.


Helfer von Format - Wolfgang Matt, selber mehrfacher Teilnehmer
am TOC ist sicherlich die beste Unterstützung für Roland

Das anschliessende bekannte Programm ist zwar sehr anspruchsvoll, konnte im Vorfeld von den Toppiloten aber ausgiebig geübt werden. Übrigens sind alle Piloten Gäste des Veranstalters und werden auf Grund ihrer Leistungen zu diesem Wettbewerb eingeladen, wobei der Veranstalter die besten 10 amerikanischen Piloten gegen die besten 10 der Rest der Welt antreten lassen will, aber dies nur nebenbei.

Der Freestyle Teil wird von jedem Piloten selber zusammengestellt, wobei von der Jury die Harmonie, der Rhythmus und der Schwierigkeitsgrad beurteilt wird.

Während der unbekannten Kür hatte Roland kein Glück, denn er musste wegen Motorschaden nach ein paar Figuren bereits wieder notlanden, was ihm ohne Schaden am Modell gelang. Dadurch musste er für die weiteren Durchgänge sein zweites Modell benutzen. Sein B-Modell ist absolut identisch zu seinem A-Modell, jedoch spürt ein Pilot auf seinem Niveau auch dann noch Unterschiede die ein, wenn auch kleines, Handikap darstellt. Das A-Modell darf nur dann wieder eingesetzt werden falls das B-Modell bei einem Absturz beschädigt wird.

Die Freestyle Kür würde von Chip Hyde gewonnen, Quique Somenzini zweiter und Christoph Paysant-Le-Roux wurde dritter, Roland wurde sechster. Rolands Flug schien trotz Wind sehr entspannt und gleichmässig zu sein, womit er wieder mal keine Nerven gezeigt hat und trotz Motorschaden eine hervorragende Leistung zeigen konnte. Im Gesamtklassement wurde Roland wegen seinem Motorschaden nur 18. 

Morgen wird die letzte Vorausscheidung geflogen und somit werden nur noch 14 Piloten am Samstag für das Halbfinale antreten.

 

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