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Das
38. Internationale Freundschaftsfliegen um den Pokal der Fürstin Marie
von und zu Liechtenstein wird uns als spannender Wettbewerb der
Superlative in Erinnerung bleiben. Nicht nur die Anzahl Piloten sondern
auch die Vielfalt der vertretenen Nationen ist bemerkenswert und macht
diesen Wettbewerb zum grössten in ganz Europa.
Der Wettkampf - Modus Operandi garantiert Spannung bis am Schluss Von
den ursprünglich 67 angemeldeten Teilnehmern fanden sich schlussendlich
immer noch 58 Piloten am Samstag Morgen um 7.15 Uhr auf unserem
Modellflugplatz ein. Anfänglich zeigte sich das Wetter noch von der
regnerischen Seite. Obwohl das Teilnehmerfeld so gross wie noch nie war
und die Zeit knapp werden würde, behielt Fidel Frick, unser
Wettbewerbsleiter, einen kühlen Kopf und wartete die vorausgesagte
Wetterbesserung ab um dem ganzen Teilnehmerfeld die selben Chancen zu
gewähren. Um 08.30 herrschte hervorragendes Flugwetter und der erste
Pilot konnte sein Können in den Himmel zaubern. Jeder
Flug wurde von von einer Gruppe bestehend aus 4 Punkterichtern bewertet
und damit die Piloten in einem Durchgang in Gleicherweise bewertet
werden, muss der gesamte Durchgang von der selben Punkterichtergruppe
gewertet werden. Da jeder Flug ca. 9 Minuten dauert, ist ein Durchgang
mit 58 Piloten erst nach fast 9 Stunden beendet. Es ist daher notwendig
nach ca. 15 Flügen den Durchgang und damit auch die Punkterichtergruppe
zu wechseln. Dadurch ist eine durchgehend hohe Konzentration der
Punkterichter gewährleistet. Dieser Modus mag unbedeutend erscheinen,
doch dadurch steht das entgültige Resultat erst nach Beendigung des
zweiten Durchgangs fest. In
diesem Fall flog Roland Matt als Top-Favorit zu beginn des Wettbewerbes
in der ersten Gruppe seinen 1. Durchgangs und setzte die Messlatte auf
satte 1082 Punkte, Wolfgang Matt hingegen als grösster Herausforderer
flog etwas später seinen 2. Durchgang und holte sich 1060 Punkte. Diese
beiden Resultat konnten aber nicht direkt verglichen werden, weil dies
ja unterschiedliche Durchgänge waren. Erst am Samstag Abend flog
Wolfgang seien 1. Durchgang und holte sich mit einem grandiosen Flug
1086 Punkte. damit ging der erste Durchgang knapp an Wolfgang. Nun war
die Spannung nicht mehr zu überbieten, würde es Roland gelingen am
Sonntag, als einer der letzten Piloten im 2. Durchgang das Ruder
herumzureissen und sich hier vor seinen Vater zu setzen?
Unterdessen
kämpften die anderen Favoriten nämlich die Finalteilnehmer des 37. IFF
(Zeiner Markus, Schaden Bernard, Ulsamer Günther, Danksagmüller Helmut
und Koch Daniel) um die Plätze 3 bis 8, was eine Qualifikation für das
Finale bedeutet. Überraschenderweise gelang es Marc Rubin die Reihen
der Favoriten zu sprengen und als 22. des letzten Jahres gleich Rang 3.
zu erfliegen. Danksagmüller Helmut konnte sich dieses Jahr auf den 4.
Platz verbessern und Friggeri Luca, der letztes Jahr das Finale knapp
verfehlte belegte diesmal den guten 5. Platz, Bernard Schaden und Daniel
Koch bewiesen ihre gewohnte Form nur Markus Zeiner konnte seine letzt
jährige
Leistung (3. Rang) nicht ganz erreichen und wurde 8. nach dem 2.
Durchgang. Roland Matt, als einer der letzten Piloten des 2. Durchganges, gelang es mit einem perfekten Flug 1082 Punkte zu erzielen und damit seinen Vater um 22 Punkte zu schlagen. Somit waren Vater und Sohn mit jeweils einem gewonnenen Durchgang beide auf Platz eins, wobei Roland einen kleinen Vorteil durch das bessere Streichresultat hatte.
Das Finale Markus
Zeiner, der das Finale eröffnete, hatte leider Pech mit seinem Motor
und konnte dadurch seinen 8. Platz nicht mehr verbessern. Alle anderen
Finalteilnehmer, ausser Bernard Schaden, der sich um einen Platz
verbesserte und somit Friggeri Luca von seinem 5. Platz verdrängte,
behielten ihre Platzierung vom 2. Durchgang. Wobei zu bemerken ist, dass
die Resultate äusserst eng zusammenlagen. Als zweitletzter durfte
Wolfgang Matt seinen Flug absolvieren und erzielte satte 2170 Punkte (Im
Finale bewerteten 6 Punkterichtern die Flüge) , Roland der als letzter
antrat konnte das ausgezeichnete Resultat seines Vater um
weitere 13 Punkte verbessern und gewann somit das 38. Internationale
Freundschaftsfliegen 2003.
Gesamtrangliste
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