Nachdem unsere F3B Piloten ihr Team zusammengestellt hatten, begann für sie eine intensive Vorbereitungszeit auf die F3B Weltmeisterschaften (Offizieller Link: www.f3b-wm-2003.de) in Deutschland. Zu diesem Thema haben wir folgende Seiten für Sie bereit gestellt:

 

F3B Team der MFGL im Mittelfeld auf Rang 41 und 45
Wann: 09. August 2003
Wo: Kirchheim/Teck, Deutschland
Autor: Fidel Frick und Reiner Tauern
Piloten: 73 gemeldete Piloten

Nach anfänglichen Höhenflügen mussten unsere Piloten sich der starken Konkurrenz beugen. Wie bereits berichtet konnten Fidel Frick und Robert Cames nach dem zweiten Wettbewerbstag die Ränge 21 und 25 belegen, verloren aber von Tag zu Tag immer weitere Ränge. Sowohl die thermischen Bedingungen als auch die starke Konkurrenz machten es unseren Piloten unmöglich die super Resultate der ersten zwei Wettbewerbstage zu bestätigen.


v.l.n.r: Roland Sutter (Helfer), Fidel Frick (Rang 41), 
Robert Cames (Rang 45) und Ruedi Binkert (Helfer)

Starke Konkurrenz

Während Robert Cames im Speedflug Mühe hatte die Speedzeiten der Konkurrenz zu erreichen hatte Fidel Frick Schwierigkeiten im Thermikflug die geforderte Flugzeit von 10 Minuten zu erfüllen. Durch das hohe und ausgeglichene Leistungsniveau dieser Weltmeisterschaft bedeuten kleine Fehler sogleich auch grosse Rangverluste. Für unser Piloten bedeutete dies ein Abrutschen in der Rangliste auf die Plätze 41 und 45.

 

Totalverlust durch Zusammenstoss beim Streckenflug

Da beim Streckenflug 6 Piloten gleichzeitig die Strecke von 150m abfliegen müssen, sind Zusammenstösse leider nicht immer zu vermeiden. Diesmal traf es unseren Piloten, Fidel Frick, der beim 4 Streckenflug mit einem Spanischen Mitkonkurrenten zusammen stiess, das heisst natürlich nicht die Piloten, sondern deren Flugzeuge kollidierten. In der Folge stürzte Fidels Flieger unkontrolliert zu Boden wobei der Spanische Pilot Notlanden konnte.

 

Top organisierte Weltmeisterschaft

Wie unsere Delegation zu berichten weiss, war diese Weltmeisterschaft Top Organisiert. Sowohl die Betreuung der Wettbewerbsteilnehmer als auch der Ablauf stand auf höchsten Niveau. Unser Team möchte sich bei dieser Gelegenheit für den gelungenen Ablauf und für die erfahrene Gastfreundschaft bedanken.

 

Keine Teamleistung ohne Helfer

Die Helfer, Roland Sutter und Ruedi Binkert, konnten unser Team mit ihrer grossen Erfahrung und Engagement tatkräftig unterstützen. Ruedi Binkert, im Berufsleben Pfarrer, gab dem Team unter Anderem auch den nötigen geistigen Beistand.

Wir gratuliere Fidel Frick und Robert Cames und em Team

 

Gute Kameradschaft auch unter Konkurrenten - Eine Geschichte zum Thema Sportgeist

Nachdem ein deutscher Pilot beim Start wegen technischen Defekt die Kontrolle über sein Modell verlor und es in Folge mit ca. 150km/h senkrecht auf der Strasse einschlug, gelang es dem Team das Modell (als Schrott zu bezeichnen) über Nacht wieder so herzustellen, dass der Pilot damit tatsächlich ein Streckenflug absolvieren konnte und somit vermutlich der deutschen Mannschaft einen Podiumsplatz sicherte. 
Die Regel besagt nämlich, dass ein Modell während einer Runde nicht ausgetauscht werden darf, ausser das Modell geht, wie bei unserem Piloten Fidel Frick, in Folge eines Zusammenstosses verloren.
Nicht besser erging es dem Bruder des neuen Weltmeisters, denn Steffan Böhlen startete mit ausgeschaltetem Modell, welches sich nach kurzer Zeit selbständig im Acker vergrub. Grosses Pech, denn ausser dem Speedflug, wäre in der Folge auch der Thermikflug sowie der Streckenflug nicht mehr zu fliegen gewesen. Das Team entschloss sich in den bis zum nächsten Flug verbleibenden 2 Stunden das Modell zu reparieren. Je zwei Piloten kümmerten sich um die Flügel und den Rumpf, Fidel Frick und Roland Sutter reparierten die Haube. Der direkte Konkurrent Reinhard Liese lieferte Ersatzteile. Nach ca. 2 Stunden war das Wunder vollbracht, ein Flieger der zum Entsorgen gewesen wäre, konnte zum wichtigen Streckenflug eingesetzt werden. Als Stefan sein Modell nach 24 geflogenen Strecken (dies bedeutete die 1000-er Wertung) zur Landung brachte, hatte er Freudentränen in den Augen. So was ist echter Sportgeist und hat alle Piloten dieser Weltmeisterschaft geflügelt und begeistert.


Das deutsche Modell nach der Nacht und Nebel Aktion


Stefan Böhlen inspiziert das neue alte Modell


hier noch einige Details

zum Seiten Anfang