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Nach einer intensiven und langen Vorbereitungszeit ist unsere F3A Mannschaft für die Weltmeisterschaften in Polen (Offizieller Link: www.aeroklubpolski.pl) gerüstet. Wir werden auch dieses mal wieder versuchen Sie schnell und so umfangreich wie nur möglich zu informieren, ein regelmässiges vorbeischauen lohnt sich. Finden Sie hier alle aktuellen Informationen zu den Vorbereitungen und zum Verlauf der WM 2003 in Polen.
Nach erfolgreicher
Qualifikationsrunde, die Roland als 5. und Wolfgang als 8. beendete, ging
es ins Halbfinale. Roland konnte weiterhin seinen 5 Rang behalten,
Wolfgang endete auf dem glücklichen 10 Rang und somit qualifizierten sich
beide Liechtensteiner Piloten für das Finale der besten 10 Teilnehmer.
Bei schwierigen Bedingungen mussten die Finalisten 2 mal das Programm F03
und zwei mal ein unbekanntes Programme fliegen. Lesen Sie hier wie es
ihnen ergangen ist. Das Halbfinale vom Freitag, den 15. August Der Wettkampf begann bei
schönem Wetter und leichtem Wind, der 45° zur Piste blies. Geflogen
wurde auf zwei Pisten, wobei die Flüge von jeweils 10 Punktrichtern
gewertet wurden. Wolfgang machte in der Liechtensteiner Mannschaft den
Anfang. Er zeigte einen sehr schönen und flüssigen Flug. Im Laufe des
Tages begann der Wind immer kräftiger zu blasen. Roland konnte bei
starkem Seitenwind ebenfalls einen ausgezeichneten Flug zeigen.
Nach diesen Flügen war
klar, dass die ersten 5 Ränge unter Ch. Paysant-Le-Roux, Chip Hyde,
Quique Somenzini, Jason Schulmann und Roland Matt aufgeteilt werden
würden. Alle diese Piloten haben das Zeug eines waren Champions und
könnten Weltmeister werden. Aber auch Wolfgang, der nach Meinung einiger
Aussenstehenden, für seine Flüge nicht genügend belohnt wurde, hatte
durchaus die Chance auf einen Rang unter den ersten 5, vielleicht sogar
auf einen Podestplatz. Es wäre falsch diesen Piloten zu unterschätzen,
den er ist immer wieder in der Lage ausserordentliche Flüge zu zeigen und
auch in schwierigen Situationen keine Nerven zu zeigen. Am Ende eines spannenden
Halbfinals sieht die Rangliste der 10 Finalisten wie folgt aus (In
Klammern finden Sie den Rang der Qualifikationsrunde): Hier finden Sie die gesamte Rangliste des Halbfinals zum downloaden Wie man aus den vorherigen
Platzierungen entnehmen kann, sind die Plätze 1 bis 5 ziemlich stabil
geblieben und die Ränge 6 bis 10 wurden ganz schön durchgeschüttelt.
Die Hauptsache ist aber, dass beide Liechtensteiner Piloten sich für das
Finale (Top-Ten der Welt) qualifiziert haben, was übrigens einigen
Top-Favoriten nicht gelungen ist. Bravo Roland und Wolfgang.
Das Finale vom Samstag, den 16. August Bei schwierigen
Bedingungen ging es Heute Morgen ins Finale. Geflogen wurden 2 mal das
bekannte Programm F03 und zweimal das unbekannte Programm. Wie es üblich
ist, erfahren die Piloten das unbekannte Programm erst am Vorabend des
Finals. Es ist nicht erlaubt das Programm mit dem Model zu üben oder es
auf einem Simulator zu fliegen. Deshalb sieht man alle Piloten die Figuren
mit Hilfe eines kleinen Flugzeuges an einem ca. 20cm langen Holzstab in
die Luft zeichnen. Das sieht ziemlich komisch aus, ist aber die einzige
Möglichkeit sich die komplizierten Figuren, die aus einem Katalog von
über 400 Figuren ausgelesen werden, vor Auge zu führen. Bewertet werden
die Figuren von insgesamt 22 Punktrichtern, 10 für die Figuren in der
Mitte und jeweils 6 Punktrichtern für die Figuren Links und Rechts. Wolfgang konnte einen
guten Flug zeigen, wobei eine gerissene Rolle nicht ganz sauber beendet
wurde und Roland hatte bei seinem Rollenkreis etwas Mühe die Maschine auf
der Spur zu halten, da das Flugzeug von einer Böe gebeutelt wurde
(basierend auf dem Bericht von Patrick Lemonnier). Alles in Allem sind
beide sehr sauber und homogen geflogen. Doch die Konkurrenz war stark und
verdrängte Roland auf den 8 Platz und Wolfgang musste seinen 10 Platz
behalten. Das unbekannte Programm ist immer eine sehr heikle Angelegenheit
und fordert von den Piloten das Letzte. Gerade hier ist die Tagesform sehr
bestimmend, da dieses Programm ja vorher nicht geübt werden konnte.
Natürlich waren unsere Piloten enttäuscht, hatten sie sich doch bessere Resultate erhoffen können. Sowohl die Vorresultate als auch die gezeigten Leistungen hatten die Erwartungen hochgeschraubt. Doch aus der Distanz betrachtet, besteht kein Grund zur Enttäuschung und es ist eine tolle Leistung die das Liechtensteiner Team gezeigt hat. Die sehr gute Bilanz lautet: Rang 5 der Mannschaft Wir gratulieren ganz
herzlich der Mannschaft als Team und den Piloten für ihre gezeigte
Leistung
Zum Thema gerechte oder ungerechte Bewertung Da F3A ein Sport ist, der von Menschen bewertet wird, ähnlich wie beim Kunstturnen oder Eiskunstlaufen, ist es ein Fakt, dass die Bewertung nicht Objektiv sondern Subjektiv ausfällt. Das wiederum bedeutet, dass ein Pilot für gute Flüge schlechter bewertet werden kann als ein anderer Pilot für einen schlechteren Flug. Dies sind Umstände die einem Piloten helfen oder auch schaden können. Ein echter F3A-Pilot nimmt dies hin ohne zu meckern und akzeptiert die Autorität der Punktrichter. Ich habe Wolfgang, Roland oder Nick noch nie über die Bewertung eines Punktrichters diskutieren gehört, echte Profis eben. Die nächste WM kommt bestimmt.
Hier noch ein paar Impressionen:
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