Nach den Erfolgen der letzten Jahre hat sich unsere F3A-Mannschaft wieder einmal auf die Reise zur Europameisterschaft 2004 begeben. Die Piloten sind bemüht den Web-Master mit Daten, Bildern und Berichten zu versorgen. Finden Sie hier also alle aktuellen Informationen zu dieser EM. Ein grosser Dank gilt Patrick Lemonnier, der uns mit etlichen Bildern versorgt.

 

Ankunft und Eröffnungsfeier - 22.08.2004

Die lange Fahrt verlief so weit gut und ohne Zwischenfälle, Wolfgang und Nick brachten das gesamte Material heil in den zwei Bussen nach Portugal. Ganz typisch für unsere fleissigen Piloten konnten Nick und Wolfgang am Mittwoch bereits die ersten Trainingsflüge auf dem Wettbewerbsgelände absolvieren. Roland kam in Begleitung von Yvonne am Mittwochnachmittag per Flugzeug nach.


Vollzählig anwesend

Am Donnerstag war das Team vollzählig auf dem Platz und alle drei Piloten konnten mehrere Trainingsflüge machen. Bisher lief alles ohne grössere Probleme, abgesehen dass Wolfgang ein Heckrad ersetzen musste, Roland einen Reifenwechsel (am Modell) vornahm und Nick eine Schraube am Höhenleitwerk austauschen musste. Aber jetzt, so das Zitat von Roland "sind alle Schrauben wieder angezogen". Das lässt hoffen und zeigt, dass die Stimmung und der Humor in Ordnung sind.


Roland beim Radwechsel

Die allgemeinen Bedingungen sind ziemlich windig, wobei ein kräftig bis starker Querwind (90 Grad zur Flugachse) das Fliegen nicht gerade einfacher machen. Die Temperaturen liegen bei 29-30°, also recht warm doch angenehm.


Fluggelände

Am Freitag ging es noch einmal für ein paar Trainingsflüge auf das Wettbewerbsgelände, bevor am Samstag die Abnahme der Modelle erfolgte. Auch diese verlief wie erwartet problemlos und die Modelle wurden mit 4950 Gr. als regelkonform deklariert. Auch alle Batterien wurden auf ihre Spannung geprüft (diese dürfen maximal 42V haben) und per Stempel registriert. Danach ging es zum offiziellen Training (nur 1 Flug pro Pilot).


Startvorbereitung für Nick

Am Samstag Abend fand auf dem Gelände eine erfrischend kurze (45 Min.) Eröffnungsfeier statt, bevor es in ein Fliegermuseum zum Apero und anschliessendem Abendessen ging.


Das Team für Liechtenstein


Ausstellungstücke im Museum nach der Eröffnungsfeier

 

Heute Sonntag fingen die Wettbewerbsflüge um 8.00 Uhr an und Roland hatte mit der Startnummer 7 einen frühen Flug zu absolvieren  wobei alles glatt lief, auch die Punkte scheinen den Erwartungen zu entsprechen. Die Bedingungen waren während dem Flug recht ruhig, früh aufstehen hat sich also gelohnt. Wie der Flug zu bewerten ist wird sich erst Morgen Abend zeigen, dann nämlich, wenn die ersten beiden Durchgänge fertig geflogen wurden.


Roland wird von seinem Vater Wolfgang assistiert

Zur Bewertung: Jeder Durchgang wird von je einer Punkterichtergruppe bewertet. Die Resultate werden anschliessend innerhalb eines Durchganges miteinander verglichen und auf 1000 Punkte normiert (d.h. der beste Pilot bekommt 1000 Punkte, alle anderen Piloten werden mit dem besten Piloten verglichen und bekommen entsprechend auch weniger Punkte). Da die Bewertung der Punkterichter eine subjektive Angelegenheit ist, kann ein fairer Vergleich der Bewertungen der einzelnen Piloten nur dann gewährleistet werden, wenn alle Piloten innerhalb eines Durchganges von der gleichen Punkterichtergruppe bewertet werden. Da die Punkterichter nicht beliebig viele  Stunden konzentriert die Flüge bewerten können müssen diese nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden, wodurch der Durchgang ebenfalls wechselt. Roland flog am Morgen also für den Durchgang 1, Nick (Startnummer 34) und Wolfgang (Startnummer 49) werden vermutlich am Nachmittag für den Durchgang 2 fliegen. Aus diesen Gründen werden beide Durchgänge erst am Abend des zweiten Tages fertig geflogen sein und erst dann können die endgültigen Resultate berechnet werden.

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