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Berichterstattung der letzten Tage bis zum Finale
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05.09.2010 |
Tag 9 der EM - 03.09.2010
Der freie Donnerstag wurde von den beiden Piloten Wolfgang Matt und
Stefan Kaiser als Trainingstag für das wesentlich schwierigere
Finalprogramm F-11 genutzt. Beide konnten bei gutem Wetter fünf Flüge
auf dem Trainingsplatz absolvieren und sich so optimal auf das
Halbfinale am Freitag vorbereiten. Um ca. 18.00 Uhr fand ein
Teammanagermeeting statt, an dem die Reihenfolge der besten 23 Piloten
ausgelost wurde. Unsere FL-Piloten wurden erst ganz am Schluss gezogen,
aber weil die Regel besagt, dass nicht 2 Piloten der gleichen Nation
hintereinander fliegen dürfen, wurde der Schweizer Patrick Drack
dazwischen geschoben. Somit bekam Stefan die Startnummer 21 und Wolfgang
die 23.

Am Freitag flog jeder
Pilot zweimal das Finalprogramm. Eines am Morgen bei der ersten
Punkterichtergruppe und das Andere am Nachmittag bei der zweiten
Punkterichtergruppe, in der auch der liechtensteinische Punkterichter
Sigmund Beck vertreten ist. Das Wetter war wieder schlechter und es
herrschten milde Temperaturen. Zu Beginn des Halbfinale kamen immer
wieder Nebelwolken über das Fluggelände. Der Schweizer Nationalpilot
Pirmin Jund hatte Pech, als er in der Hälfte seines Programms in eine
Nebelwolke flog. Er flog das Programm noch zu Ende, aber der
Contestdirector entschloss, dass Pirmin den Flug ab dieser bestimmten
Figur wiederholen muss. Wolfgang und Stefan hatten wie in den Vorrunden
keine technischen Probleme und sie erreichten sehr gute und harmonische
Flüge. Sie klassierten sich hinter den drei Spitzenpiloten auf den
Rängen 4 (Stefan) und 5 (Wolfgang). An der Spitze ist der Abstand sehr
gering, denn keiner konnte zwei Durchgänge für sich entscheiden.
Um ca. 18.00 erstellten
die 10 Finalisten zwei verschiedene unbekannte Programme, welche im
Finale geflogen werden müssen. Bei der Startnummerauslosung hatten
unsere Piloten wieder einmal Glück: Stefan startet mit der Nummer 5 und
Wolfgang mit der Nummer 7. Anschliessend wurden die Programme im Hotel
von den Piloten und Robert Kaiser, welcher die Unbekannten ansagen wird,
aufgearbeitet.

Tag 10 der EM - 04.09.2010
Am Samstagmorgen früh um 6.30 Uhr fuhren wir auf den Flugplatz und
machten unsere Flieger bereit. Der Himmel war bewölkt und manchmal
spürte man einzelne Tropfen. Die Windbedingungen waren in den ersten
drei Durchgänge ruhig und stabil. Alle Piloten genossen etwa die
gleichen Bedingungen. Erst im vierten und letzten Durchgang kam ein
leichter böiger Wind dazu. Nach dem ersten Durchgang stand Wolfgang Matt
auf dem 5. Rang und Stefan Kaiser sogar auf dem 3. Rang, knapp vor dem
Italiener Sebastiano Silvestri. Bei den unbekannten Programme war der
Abstand von den drei Spitzenpiloten zum Rest viel grösser als in dem
Finalprogramm F-11. Robert Kaiser hat die Figuren sehr gut angesagt und
die Piloten haben jede Figur korrekt geflogen. Beide FL-Piloten zeigten
starke Leistungen und waren dementsprechend mit ihren Flügen sehr
zufrieden. Stefan Kaiser landete neben das Podest auf den vierten und
Wolfgang Matt auf den sechsten Rang. Der 15-jährige Italiener Marco
Mazzucchelli konnte Wolfgang noch überholen. Zwischendurch und am
Schluss gab es ein kleines Schaufliegen mit namhaften Piloten. Die
Rangverkündigung wurde leider solange hinausverzögert, bis das
herannahende Gewitter das Flugfeld erreicht hat. Am Abend während dem
Bankett wurden die Punkterichter, die Halbfinalisten und die Junioren
geehrt. Es nahmen 7 Junioren teil und die besten 5 erhielten ein
Mobiltelefon der Firma Alcatel. Weil Stefan Kaiser mit seinem Jahrgang
1992 noch zu den Junioren zählt, wurde er in diese Wertung miteinbezogen
und gewann sie zum zweiten Mal.
05.09.2010
Am Sonntag reiste das FL-Team nach Hause, wo es um 18.00 auf dem
Modellflugplatz in Bendern herzlich empfangen wurde.

Hiermit möchten wir uns
recht herzlich denjenigen danken, die uns vor und während der
Europameisterschaft unterstütz haben! Vielen Dank!
Herzliche
Gratulation an die Piloten und das gesamte Team

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