|
|
FORCORA
10./11.Juni 2000 - Bruno Berger
Bereits fast zur
Tradition geworden, wechselt eine Gruppe (h)angefressener Modellflieger
jeweils an Pfingsten die Alpen-Seite, um hoch über dem Lago Maggiore
auf italienischem Boden dem 'Dolce Far Niente' und dem auskurbeln der
gigantischen Thermikschläuche zu fröhnen.
Forcora - eigentlich ein
Pass - liegt auf 1200 m.ü.M. Genau gegenüber (auf der anderen
Seeseite) befindet sich Cannobio.
In diesem Jahr bestand
die Truppe aus Max und Silvia, Hans und Ruth, Hugo und Erika, Toni und
Anni, Roland, Nick mit CK und dem Autor.
Nachdem die
Wetterprognosen das Schlimmste erahnen liessen, waren wir umso mehr
erleichtert, als wir bei der Ankunft am Samstagmorgen einmal mehr schönstes
Sommerwetter in der Sonnenstube vorfanden.
|
So hielten wir uns
nicht lange mit dem Zimmerbezug auf und sattelten sofort die
Modelle für den Aufstieg zum Monte Cadrigna. |
 |
 |
Dieser Blick erwartete
uns diesmal beim Blick vom Albergo zum Gipfel.
Was genau auf dem einst riesigen
Parkplatz nach dem Umbau entstehen soll, konnten wir auch bis zur
Abreise nicht eruieren. Jedenfalls wurde auch samstags daran
gearbeitet. |
|
Aufstieg zum Gipfel
Die Höhendifferenz
beträgt 100 Meter und ist in zirka 20 Minuten bewältigt. |
 |
 |
Blick zurück auf
halbem Weg zum Gipfel zum Albergo Forcora |
|
Nachdem wir das
Fluggelände (oder besser gesagt die Landewiese) in
vorangegangenen Jahren jeweils mit Kühen oder Pferden teilen
mussten, so erwarteten uns diesmal zwei Esel. |
 |
 |
Wo Hans und Ruth sich
niederlassen, wird sogleich ein Haus gebaut !
Leider versperrte uns
dieses Jahr der starke Dunst die Sicht in die Ferne, sonst wäre
im Hintergrund der Lago Maggiore und Luino zu erkennen. |
|
Nick, Max, Hugo und
Toni im Flugrausch |
 |
 |
Auch Hans (im
Vordergrund) hat seine Flieger wieder einmal abgestaubt ! |
|
Die Cowboy's ...
(erkennbar an Ihren Sombreros) |
 |
|

|
mit Ihren Reittieren ! |
|
Lagerplatz auf dem
Monte Cadrigna auf 1300 m ü.M. |
 |
 |
Erwischt bei der
einzigen Landung unterhalb des Startplatzes !
Das kommt davon, wenn
man die Flugpraxis so vernachlässigt ! |
|
Toni vor der
Bergstation des Skilifts.
Ja, richtig gelesen
- Forcora ist ein Skigebiet und die Skipiste hat immerhin eine
Höhendifferenz von 100 Meter. |
 |
 |
Der Wetterbericht
scheint doch noch Recht zu kriegen und treibt uns mit ein paar
dicken Regentropfen in die Flucht |
|
Auf der Terasse des
Albergo lässt sich's aushalten (bei einigen erfrischenden
Getränken) und das weitere Wettergeschehen beobachten.
Anschliessend haben
wir uns ein zweites Mal auf den Gipfel begeben (ohne Frauen) und
nochmals einige Flüge in der Hammerthermik absolviert. Jeder der
Piloten dürfte so 1-3 Stunden Flugzeit erreicht haben. Nick ist
dabei sogar der Strom ausgegangen. |
 |
 |
Frisch geduscht
erwartete uns ein typisch italienisches Nachtessen ...
Vorspeise :
Pilzrisotto oder Penne (die Rabiaten !) nach Wunsch
Hauptspeise :
Saltimbocca oder Grillfleisch (ebenfalls nach Wunsch) + Salat
Dessert : frischer
Fruchtsalat (mit Schuss)
... und Giorgio
(der Chef) persönlich räumt die Teller ab. |
|
Den Kaffee gab's
wieder auf der Terasse ...
Dort soll sich eine
Person mit Pseudonym 'Alfonso' derart über die geringe Menge
Grappa in seinem Kaffee beschwert haben, dass die Serviertochter
die Hände verwarf und flüchtete. |
 |
 |
Und schon ist es
Sonntag morgen. Die Wetterlage hat sich so verschlechtert, dass
sich ausser dem Photographen niemand aus dem Haus traut. Es
könnte aber auch an der frühen Morgenstunde (für italienische
Verhältnisse) gelegen haben.
|
|
Das Gewitter in der
Nacht hatte übrigens einen Fensterladen aus der Verankerung
gerissen und auf das darunterliegende Dach fallen lassen und dabei
so ein ohrenbetäubendes Poltern erzeugt, dass ich glaubte, im
Nebenzimmer sei Nick mitsamt dem zweistöckigen Bett auf den Boden
geknallt. Zumindest dürften danach alle Bewohner auf der
Vorderseite des Gebäudes im Bett gestanden haben. |
|
Doch auch bei
strömenden Regen finden sich Motive zum ablichten. Hier eines der
Ferienhäuser auf dem Passo Forcora. |
 |
 |
Hans der
Raubtier-Dompteur |
|
Ihr merkt schon, zum
Sonntag gibt's nicht mehr viel zu erzählen. Nach dem ausgiebigen
Frühstück ging's bald einmal auf die Heimreise.
An der Reihenfolge
der Autos und der gefahrenen Geschwindigkeit liess sich übrigens
der Heimweh-Faktor ablesen !
Schade, dass nur am
Samstag Flugwetter herrschte, aber wir freuen uns schon auf's
nächste Jahr, wenn es heisst : |
 |
|