Zwei ewige Baustellen werden flügge - März 2003 - Hansruedi Baumgartner

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Irgendwann stellte sich die Frage nach dem Motor. Da half mir wieder einmal Hausi weiter. Er erzählte mir dass MOKI einen 5 Zylinder Sternmotor mit 215 ccm auf den Markt bringt der vermutlich auch Platz unter der Haube hat.

Leider war dem nicht so. Der Motor war zu gross, auch hatte ich Bedenken, dass das Flugzeug die Belastungen, wegen der grossen Leistung dieses Motors, nicht aushalten würde.

Die Alternative war dann der 100 ccm Boxer Motor von 3W. Leider kein Sternmotoren-Sound. Wie sich dann aber später herausstellte, war's eine super Wahl.


Weihnachten 2001 konnte ich Ludwig seine F4U im Rohbau  präsentieren.

Ein ständiger Begleiter war die Englische Vorlage, wobei die untere Maschine dann auch für die Farbgebung meiner Corsair Hinhalten musste. Von jetzt an ging es an den Einbau der Fernsteuerungsanlage und an das Finish.

Die Flügel und Leitwerke wurden mit 40 Gramm Gewebe und verdünntem 24 Stunden Epoxidharz bespannt . Bei den Übergängen von Seitenleitwerk zum Rumpf, und beim Flügelmittelteil zum Aussenflügel, wurden zwei Lagen Gewebe verwendet. Dann wurde praktisch alles wieder auf null geschliffen, bis runter aufs Gewebe. Anschliessend wurden die Maschinen von Ludwig grundiert. Auch die Grundierung wurde wieder runter geschliffen.

 

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